Sioni Windows Toolkit Pro – warum ich mein eigenes Windows-Werkzeug entwick

Technik

Cover

Es gibt Programme, die entstehen aus einer Geschäftsidee. Andere entstehen, weil man selbst irgendwann genug davon hat, für jede Kleinigkeit ein anderes Tool installieren, irgendwelche versteckten Windows-Dialoge suchen oder sich durch immer neue Menüs klicken zu müssen.

Sioni Windows Toolkit Pro gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.

Ich arbeite seit vielen Jahren mit Windows und kenne diese Situationen nur zu gut: Man möchte eigentlich nur eine bestimmte Aufgabe erledigen, muss dafür aber erst herausfinden, wo Microsoft die entsprechende Einstellung diesmal versteckt hat. Oder man installiert ein kleines Hilfsprogramm und bekommt neben der gewünschten Funktion gleich noch Werbung, Hintergrunddienste, Cloud-Zwang, Benutzerkonto und ein halbes Dutzend Dinge dazu, die man überhaupt nicht wollte.

Irgendwann dachte ich mir: Dann baue ich mir eben meinen eigenen Werkzeugkasten.

Ein Werkzeug für den eigenen Rechner

Genau daraus ist das Sioni Windows Toolkit Pro entstanden.

Mein Ziel war von Anfang an nicht, Windows komplett umzubauen oder dem Benutzer vorzuschreiben, wie sein Rechner funktionieren soll. Im Gegenteil. Ich möchte wichtige Werkzeuge und Funktionen so zusammenbringen, dass man seinen eigenen PC leichter verstehen, verwalten und kontrollieren kann.

Für mich ist das ein entscheidender Unterschied.

Ich mag Software, bei der ich weiß, was passiert. Wenn ich auf einen Schalter klicke, möchte ich verstehen können, was dieser Schalter bewirkt. Wenn etwas geändert wird, soll die Software das nachvollziehbar machen. Und wenn ich etwas nicht möchte, soll das Programm es auch nicht ungefragt tun.

Das klingt eigentlich selbstverständlich. Inzwischen ist es das leider nicht mehr immer.

Keine Sammlung von Funktionen nur um der Zahl willen

Bei einem Toolkit besteht schnell die Gefahr, möglichst viele Funktionen hineinzupacken, damit am Ende irgendwo stehen kann:

„Mehr als 500 Tools!“

Das interessiert mich ehrlich gesagt wenig.

Eine Funktion ist für mich nicht deshalb sinnvoll, weil sie eine Statistik größer macht. Sie muss einen praktischen Nutzen haben.

Ich möchte beim Sioni Windows Toolkit Pro lieber zehn Funktionen haben, die verständlich und zuverlässig arbeiten, als hundert Funktionen, bei denen niemand mehr genau weiß, was sie eigentlich verändern.

Genau deshalb entwickelt sich das Programm auch Stück für Stück.

Neue Funktionen kommen nicht einfach hinein, weil sie technisch machbar sind. Ich schaue mir an, ob sie im Alltag tatsächlich etwas bringen und ob sie sich vernünftig in das bestehende Programm integrieren lassen.

Windows soll dem Menschen dienen

Ein Grundgedanke zieht sich inzwischen durch praktisch alle meine Sioni-Projekte:

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht die Technik.

Das hört sich vielleicht etwas pathetisch an, beschreibt aber ziemlich genau, was ich meine.

Ein Computer ist ein Werkzeug.

Ich sollte mich nicht an eine Software anpassen müssen. Die Software sollte mir dabei helfen, meine Arbeit zu erledigen.

Deshalb lege ich beim Windows Toolkit großen Wert darauf, dass Funktionen verständlich bezeichnet sind, Oberflächen nicht unnötig kompliziert werden und wichtige Aktionen nachvollziehbar bleiben.

Ich möchte keine Oberfläche bauen, die nur auf einem Screenshot beeindruckend aussieht. Sie muss im täglichen Einsatz funktionieren.

Warum überhaupt selbst entwickeln?

Natürlich existieren bereits zahlreiche Windows-Tools.

Einige davon sind hervorragend.

Aber fast immer fehlte mir irgendwo etwas. Bei einem Programm gefiel mir die Bedienung, aber nicht die Funktionsauswahl. Ein anderes konnte sehr viel, war dafür aber vollkommen überladen. Wieder ein anderes wollte plötzlich ein Benutzerkonto, eine Cloud-Anmeldung oder ein Abonnement.

Und manchmal möchte ich schlicht selbst bestimmen, wie ein Werkzeug arbeitet.

Also entstand nach und nach eine eigene Lösung.

Das Schöne daran ist: Wenn mich heute bei Windows etwas nervt, muss ich mich nicht mehr zwangsläufig damit abfinden. Ich kann überlegen:

Kann das Toolkit diese Aufgabe künftig sinnvoll übernehmen?

Nicht jede Idee landet tatsächlich im Programm. Aber diese Freiheit ist einer der Gründe, warum mir die Entwicklung so viel bedeutet.

„Pro“ bedeutet für mich nicht künstliche Einschränkung

Der Zusatz Pro im Namen soll für mich vor allem den Anspruch des Projekts ausdrücken.

Ich möchte ein Werkzeug entwickeln, das ich selbst ernsthaft einsetzen würde.

Kein Demo-Spielzeug. Keine Oberfläche mit zwanzig Schaltflächen, hinter denen am Ende kaum etwas steckt. Und auch kein Programm, bei dem grundlegende Funktionen absichtlich unbrauchbar gemacht werden, damit später noch irgendein Upgrade verkauft werden kann.

Das Toolkit soll wachsen, reifen und mit jeder Version besser werden.

Dabei gehören Fehler leider genauso zur Entwicklung wie neue Funktionen.

Ich habe bei meinen Softwareprojekten durchaus erlebt, wie schnell eine scheinbar kleine Änderung an einer Stelle etwas völlig anderes beschädigen kann. Gerade deshalb bin ich inzwischen bei neuen Versionen wesentlich kritischer geworden.

Eine neue Versionsnummer allein bedeutet noch gar nichts.

Entscheidend ist, dass das Programm anschließend tatsächlich besser funktioniert.

Das Toolkit ist auch ein Lernprozess

Sioni Windows Toolkit Pro verändert sich mit meiner eigenen Erfahrung.

Manche Dinge, die ich vor einiger Zeit noch für eine gute Lösung gehalten hätte, würde ich heute anders entwickeln. Bei anderen Funktionen merkt man erst im täglichen Einsatz, welche Details wirklich wichtig sind.

Genau das finde ich an einem eigenen Projekt interessant.

Es ist nie einfach nur „fertig“.

Es wächst.

Nicht zwangsläufig immer größer, sondern hoffentlich immer durchdachter.

Ich habe inzwischen einen ziemlich klaren Anspruch daran, wie meine Programme aufgebaut sein sollen: verständliche Bedienung, nachvollziehbare Funktionen, möglichst wenig unnötiger Ballast und vor allem Kontrolle beim Benutzer.

Das Windows Toolkit ist wahrscheinlich eines der Projekte, bei denen man diese Philosophie besonders deutlich sieht.

Kein Weltverbesserer – einfach ein verdammt nützlicher Werkzeugkasten

Ich habe nicht den Anspruch, mit dem Sioni Windows Toolkit Pro Windows neu zu erfinden.

Microsoft hat tausende Entwickler. Ich nicht.

Was ich aber machen kann, ist ein Werkzeug zu entwickeln, bei dem ich selbst gern auf das Programmsymbol klicke, wenn ich etwas an meinem Rechner erledigen möchte.

Und genau das ist eigentlich mein Maßstab.

Wenn ich irgendwann vor einer typischen Windows-Aufgabe sitze und ganz selbstverständlich denke:

„Dafür nehme ich das Sioni Toolkit.“

…dann hat das Projekt sein Ziel erreicht.

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Und vermutlich werde ich auch danach wieder irgendeine Windows-Funktion entdecken, bei der ich mir denke:

Das könnte man doch besser machen.

Dann geht die Entwicklung eben weiter.

Sioni Windows Toolkit Pro ist mein persönlicher Werkzeugkasten für Windows – entstanden aus praktischer Erfahrung, einer gewissen Portion Dickköpfigkeit und dem Wunsch, auf meinem eigenen Rechner möglichst selbst das letzte Wort zu haben.

Und genau so soll es auch bleiben.

Sioni Windows Toolkit Pro Portable Download: https://sioni.de/download.php?slug=sioni-windows-toolkit-pro-portable

Sioni Windows Toolkit Pro EXE Installer Download: https://sioni.de/download.php?slug=sioni-windows-toolkit-pro

 

❤️ Gefällt mir

Über den Autor
Avatar
Chris admin

Forscher, Programmierer, Technikbegeistertes Mitglied des CCC - Chaos Computer Club: Bisher habe ich immer nur Wissen gesammelt. Gerade die Arbeit an UFOBase und Abductionbase habe Unmengen an Datenmaterial hervorgebracht. Auch meine kurze aber sehr intensive Arbeit bei MUFON-CES hat viele neue Erkenntnisse zu Tage gefördert. Hier nun möchte ich einige dieser Geschichten und Daten weitergeben, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Einige dieser Geschichten kann man nicht rationell erfassen oder mit den Mitteln unserer Wissenschaft greifen oder begreifbar machen. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Wie sagte Mulder einst so schön? MULDER: Also, wenn uns die konventionelle Wissenschaft keine Antworten bietet, müssen wir uns dann am Ende nicht doch dem Fantastischen als Möglichkeit zuwenden? In diesem Sinne wünsche ich Ihnen kurzweilige Stunden hier auf dieser Seite.

Beitrag teilen

Wir verwenden keine externen Skripte - erst beim Klick öffnet sich der Dienst in einem neuen Fenster/Tab.


Kommentare

0 Kommentare
Keine weiteren Kommentare.
Erlaubt: <b> <i> <code> <pre>. Links werden begrenzt.